1997 bis 2002

1824 1834 1840 1842 1853 1860
1870 1893 - 1900 1906 1914 1923 1924
1929 1933 - 1945 1953 1945 1970 1972
1975 1979 1982 1985 1989 - 1990 1995
1997 1998 1999 - 2000 2000 2001 2002
2002 - 2003 2003 2004 2005

2006

2007 - 2010
           
Vorstandssprecher / Vorstandsvorsitzende der Generali Deutschland seit Gründung der Holding 1979

 

Ein entscheidender Schritt zur vertieften Zusammenarbeit innerhalb der Gruppe und zur konsequenten Ausnutzung von Synergien wird 1997 unternommen: Durch den Abschluss von Beherrschungsverträgen mit der Aachener und Münchener Lebensversicherung AG, Aachener und Münchener Versicherung AG, AdvoCard Rechtsschutz Versicherung AG, Central Krankenversicherung AG, CosmosDirekt Versicherungen und Volksfürsorge Holding AG - bei gleichzeitigem Erhalt der Markeneigenständigkeit - unterlegt die damalige AMB ihre Konzernführung.
1997
Beherrschungsverträge zwischen der AMB und allen großen Gruppengesellschaften

Die Konzernzentrale in Aachen
Zu Beginn der 90er Jahre kauft der französische Versicherungskonzern AGF verstärkt damalige AMB-Aktien auf und hält schließlich rund 25 % an der Gruppe. Als 1998 die Allianz die französische AGF übernimmt, erwirbt die italienische Assicurazioni Generali S.p.A.,Triest, von der AGF und weiteren Aktionären eine Mehrheitsbeteiligung an der AMB. Damit wird der traditionsreiche AMB-Verbund Teil der Generali Gruppe, einer der größten Versicherungsgruppen der Welt.
1998
Die Assicurazioni Generali S.p.A. wird Mehrheitsaktionär der AMB
Mitte der 90er Jahre beginnt die damalige AMB Gruppe mit dem sukzessiven Verkauf ihrer BfG-Anteile. 1999 trennt sie sich endgültig von ihrer Beteiligung und veräußert die restlichen Anteile an die schwedische SE-Bank. Parallel schließt der AMB-Konzern einen Kooperationsvertrag mit der Commerzbank AG, Frankfurt, zur Zusammenarbeit beim Vertrieb von Versicherungs- und Bankprodukten. Die Commerzbank verkauft fortan in ihren Filialen Versicherungen der Volksfürsorge und Bausparprodukte der Badenia. Aachener und Münchener, Volksfürsorge, Thuringia Generali, Deutsche Bausparkasse Badenia und Central Krankenversicherung vermitteln im Gegenzug Angebote der Commerzbank. Zur Untermauerung dieser engen Zusammenarbeit erhöht die Generali Gruppe ihre Beteiligung an der Commerzbank auf 9,9 %. Mit der Gründung des Gemeinschaftsunternehmens Commerz Partner Beratungsgesellschaft für Vorsorge- und Finanzprodukte im Jahr 2001 wird der Grundstein für eine gemeinsame Vertriebsorganisation gelegt. Die Marktchancen der neuen Vertriebsgesellschaft erwachsen aus der Synergie guter Kundenbeziehungen der Commerzbank und hochqualifizierter Beratung durch Spezialisten von Commerz Partner.
1998
Vertriebskooperation mit der Commerzbank

Nach der Übernahme der damaligen AMB-Aktienmehrheit bringt die Assicurazioni Generali die Generali Lloyd Gesellschaften in die AMB Generali Gruppe ein. Die AMB wirkt somit als strategische Holding für alle zum Generali-Konzern gehörenden Gesellschaften in Deutschland. Im Zuge der Integration werden die Generali Krankenversicherung AG auf die Central Krankenversicherung AG und die Generali Rechtsschutzversicherung AG auf die AdvoCard Rechtsschutzversicherung AG verschmolzen.

1999 - 2000
Integration der Generali Lloyd Gesellschaften

Die AMB wird
strategische Holding für alle deutschen Gesellschaften der Generali Gruppe
Im Jahr 2000 erweitert der Konzern sein Kerngeschäftsfeld um einen weiteren Bereich: Mit der Gründung der AMB Generali Asset Managers vertreibt die Gruppe über die neue Asset Management Gesellschaft nun auch konzerneigene Investmentfonds.
2000
Gründung der
AMB Generali Asset Managers
Die Zugehörigkeit zur weltweit tätigen Generali Gruppe wird im Juli 2001 mit der Umbenennung der AMB in AMB Generali Holding AG sowie der Umfirmierung der IT-, Asset Management- und Immobilien-Dienstleister des Verbundes weiter verdeutlicht.
2001
Umfirmierung der AMB in AMB Generali Holding AG
Das Jahr 2001 steht für die damalige AMB Generali Gruppe im Zeichen einer nachhaltigen Vertiefung und Stärkung des Konzernverbundes. Am Jahresende 2001 werden Gewinnabführungsverträge unterhalb der Holding mit der Aachener und Münchener Lebensversicherung AG, Aachener und Münchener Versicherung AG, Thuringia Versicherungs-AG, Volksfürsorge Holding AG, den Generali Lloyd Gesellschaften und der Cosmos Lebensversicherung AG abgeschlossen. Im gleichen Jahr wird die Dialog Versicherung AG auf die Generali Lloyd Versicherung AG verschmolzen.
2001
Abschluss von Gewinnabführungsverträgen zwischen AMB und Konzernunternehmen
Angesichts eines nur sehr geringen Streubesitzes bei einigen Tochtergesellschaften und neuer gesetzlicher Regelungen entschließt sich der Konzern in einem weiteren Schritt, die Minderheitsaktionäre bei den börsennotierten Gruppengesellschaften sowie bei der Deutschen Bausparkasse Badenia AG und der Central Krankenversicherung AG abzufinden. Damit wird die Konzernführung weiter vereinfacht. Mit der Abfindung der Minderheitsaktionäre der börsennotierten Tochtergesellschaften konzentriert sich die Präsenz des Konzerns am Aktienmarkt allein auf die AMB Generali-Aktie.
2002
Abfindung von Minderheitsaktionären
(Squeeze-Out)
Generali Gruppe