A A A
Generali Zeitwertkonto_bild

Demographie

Folgen des demographischen Wandels - Was kommt auf die Unternehmen zu?

Die demographische Entwicklung gehört zu den wichtigsten Themen im Personalmanagement und wird dennoch häufig in ihrer ganzen Bedeutung für die Zukunftsfähigkeit des eigenen Unternehmens unterschätzt. In vielen Fällen haben Arbeitgeber keine oder nur eine unzureichende Vorstellung darüber, was konkret in den nächsten 10 oder 20 Jahren im eigenen Unternehmen passiert und welche Konsequenzen die demographische Entwicklung dann im und für das Unternehmen hat

Alternde Belegschaft
Immer mehr Ältere und nur wenige Junge – Die deutsche Gesellschaft wird älter und auch das Durchschnittsalter der Belegschaft in den Unternehmen steigt.

Anstieg altersbedingter Krankheitskosten
Die Fehlzeiten der Krankenkassen zeigen, dass in allen Branchen die krankheitsbedingten Fehlzeiten der Arbeitnehmer mit zunehmenden Alter steigen und damit auch die krankheitsbedingten Kosten für deren Arbeitgeber.

Steigende Vorruhestandskosten
Mit steigendem Belegschaftsalter nimmt auch die Zahl derjenigen zu, die psychisch oder physisch gar nicht mehr in der Lage sind bis zum gesetzlichen Renteneintrittsalter von künftig 67 Jahren arbeiten zu können oder zu wollen.

Vorruhestand vor diesem Hintergrund weiterhin alleine über teure Altersteilzeitregelungen zu organisieren, wird in wenigen Jahren unbezahlbar werden, da die entsprechenden Vorruhestandskosten ebenfalls proportional zum Anteil der betroffenen Beschäftigten steigen.

Erhöhte Fluktuationskosten
In der Folge des demographischen Wandels und dem daraus resultierenden zunehmenden Mangel an jungen gut ausgebildeten Nachwuchskräften müssen sich immer mehr Unternehmen viel stärker um die immer weniger werdenden „interessanten“ Mitarbeiter bemühen und in attraktive Arbeitsplatzangebote investieren. Insofern führt der zunehmende Wettbewerb um gute Mitarbeiter einerseits zu steigenden Recruitingaufwänden. Andererseits wird es immer schwieriger werden, die guten Fachkräfte auch auf Dauer an das eigene Unternehmen zu binden. Die hieraus zu erwartende steigende Mitarbeiterfluktuation (Zu-/Abgänge von Mitarbeitern) lässt die Kosten für Mitarbeiterbeschaffung und –bindung ansteigen.

Auswirkungen auf die Produktivität
Eine erhöhte Mitarbeiterfluktuation kann sich nachteilig auf arbeitsteilige Arbeitsprozesse und damit auf die Produktivität auswirken, da ausscheidende Mitarbeiter „ihr Wissen“ mitnehmen und neue Mitarbeiter zunächst gefunden und anschließend „im Team“ eingearbeitet werden müssen. Zudem gefährdet eine alternde Belegschaft sowie der steigende Wettbewerbsdruck den Erhalt der Leistungsfähigkeit der Beschäftigten. 

Zeitwertkonten bieten Lösungsmöglichkeiten
Zeitwertkonten ermöglichen die Flexibilisierung der Lebensarbeitszeit durch Finanzierung beliebiger Freistellungsphasen, individueller Vorruhestandslösungen oder Herabsetzung der täglichen Arbeitszeit von Arbeitnehmern. Vor diesem Hintergrund bieten die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten von Zeitwertkonten konkrete Lösungsansätze, den Folgen des demographischen Wandels sowie den daraus resultierenden Kosten entgegenzuwirken und sind damit ein unverzichtbares Instrument für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen.